Tag 11: Entraygues bis Villofort

In der Nacht ist hier die Welt untergegangen, hat aber anscheinend in ganz Frankreich schwere Unwetter gegeben.

Bestes Foto, wird der Stimmung und Regenflut aber nicht gerecht

Dementsprechend kühl und angenehm war es am nächsten Tag wenn man die gelegentlichen Bäume am Boden ignoriert. Von den zwei Tälern haben wir das Lot Tal weiter verfolgt, immer leicht bergauf mit kurzen knackigen Anstiegen, Intervalltraining quasi.

Mit jedem Anstieg ist es heißer geworden und am Ende.. wir sind so arm, es is so heiß blabla, das erwähne ich jetzt einfach nicht mehr weil mich nervts selber schon. Das ist ab jetzt, wenn man sich den Wetterbericht so ansieht, impliziert, es ist heiß und es wird jeden Tag heißer.

Nach den Anstiegen (die teilweise wirklich sehr heftig waren) vertreiben wir uns die Zeit ganz unterschiedlich, hier beim Goudard Pass:

Sattel richten
Dehnen
Selbstmitleid
Rauf
Runter
Bin mit nicht sicher wo das war aber ich war gerade grantig wegen irgendwas, hat vermutlich mitm Thomas zu tun

Am finalen Pass, dem Col de Tribes, habe ich dann meinen täglichen Unterzucker gehabt und die Gummizeug Vorräte der anderen geplündert. Über meine Selbsterfahrung zu Unterernährung am Fahrrad könnte ich mittlerweile einen echten Blog schreiben. Wird aber schon besser, ich muss einfach jeden Fehler selber machen.

Rechts pinkeln und es fließt ins Mittelmeer, links in den Atlantik
Ein Zug!

Unsere Unterkunft war groß aber völlig versifft im Nirgendwo. Und! Vor der Unterkunft wollte ich mich zum telefonieren ins Gras setzen, liegt genau dort eine Kreuzotter. 100m weiter auf der Straße wieder eine. Strange Gegend. Essen hat dafür diesmal gut gepasst, italienisch, wie so oft.

Du schirches Viech
Villofort downtown
“Italienischer Salat” – kein Scherz

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