“Der Tag war dein Tiefpunkt, Geri” Aber der war erst am Abend. Den Tag begonnen haben wir mit einem ausgiebigen Frühstück in Villofort wo plötzlich viel mehr offen war als am Vorabend (eine Pizzeria).

Quasi ideal sind wir mit diesem Frühstück inklusive nocheinmal Pizza in den größten Anstieg des Tages gefahren, der Clemens gleich zwei mal (Brille vergessen).

Blick aufs Tal Abfahrt Unten - Le Vans

Wieder im Tal angekommen hat sich die Umgebung anders angefühlt, “mediterran” hätten wir intuitiv gesagt aber keine Ahnung was wir damit meinen. Regionsmäßig waren wir noch in Rhone-Alps, kurz vor der Provence.

Den restlichen Tag haben wir in Ardeche verbracht, ein Departement dessen Wahrzeichen mit einem Steinbogen beginnt und dann 20km lang aussieht wie der Grand Canyon.

Noch immer Nussland

Kurz vor unserer Unterkunft sind wir wieder einmal abgebrannt. Chateauneuf du Pape kennt man, wir jetzt auch als Ort wo der Thomas seinen Kopf in einen Springbrunnen gehalten hat.

Unsre Etappen sind immer als von A nach B betitelt, vermutlich ein Relikt aus dem Spanien Trip mit lauter wirklich coolen Stationen die separat auch gute Ziele wären. Hier ist das anders, die Highlights sind eher am Weg anstatt an den Stationen oder oft auch einfach nirgends. Unsere heutige Unterkunft hat dem ganzen aber die Krone aufgesetzt. Wir sind abgestiegen im Ghetto einer mittelmäßigen Stadt, die Adresse war so unscheinbar dass wir zwei mal daran vorbei gefahren sind. Im bed and breakfast Hinterhof wars dann auch so spät dass wir unser Abendessen bestellt haben, italienisch. Nach zwei Stunden warten sind dann die Pizza Versionen unserer bestellen Nudeln gekommen. Ob diese Vollkatastrophe von Unterkunft so geplant war ist mir bis jetzt noch nicht klar. Verkauft wurde es mir als “dafür hast du dein eigenes Zimmer Geri”. Bei meinem level an Grant an diesem Abend war das eher ein Bonus für die anderen als für mich.

Oh du schönes Carpentras! Spaghetti Bolognese