Uns quatschen ja ständig irgendwelche Leute an, meist werden dann Routen ausgetauscht, was man schon alles gemacht hat und wo man noch hin will. Wer is der beste. Relativ oft passiert das interessanterweiseauch mit Motorradfahrern, da sind die Vergleiche dann ziemlich lächerlich, die fahren 400km pro Tag. Auf der anderen Seite ist das dann auch schräg dass wir an guten Tagen die Hälfte von denen fahren. Aber die guten Tage sind vorbei, ein Rennrad-Opi hat unsere Reisepläne gestern als “sehr hart” bezeichnet, Col de Turini? “Tres dure”, Col de Vars? “TRES DURE!”. Der ist hundert Jahre alt, hab ich mir gedacht, was weiß der schon! Recht hat er gehabt, der Tag hat uns vernichtet.
Auf jeden Fall war der Tag schon als hart angesagt, dementsprechend ambitioniert war das Frühstück. “OK um 7:30 Frühstück, um 8 fahren wir los!” Bis 7:40 sitzen wir vorm geschlossenen Frühstück, danach hätte es sogar fast hinghaut, ich war wirklich um 8:15 Uhr fertig und treffe den Thomas unten wie er gerade seine Scheibenbremsen auseinander nimmt. Das Rad hört sich bergab derzeit wirklich an wie ein Säbelkampf. Hat ewig gedauert, weggefahren sind wir erst um 10 Uhr. Ich hab da vollstes Verständnis dafür und mir is das wirklich egal wann wir abfahren. ABER ich will nicht wissen was mir blühen würde hätte ich gerade an diesem Tag 15 Minuten nach geplanter Abfahrt angefangen mein Fahrrad zu zerlegen.




Das Höhenprofil war wirklich der Wahnsinn. Drei Anstiege und der erste war so klein, dass ihn der Text auf meinem Fahrradcomputer fast verdeckt.
































