Vor dem “Berg Windig” fürchten wir uns schon seit Tagen, die letzten Kilometer vor Carpentras hat man ihn auch schon gesehen.

Den Anstieg sind wir relativ bald alle individuell gefahren. Es war eigentlich sehr angenehm nicht ständig rauf und runter zu fahren sondern kontinuierlich ein paar Stunden eine konstante Steigung zu treten, da kann man sich gut darauf einstellen. Es waren auch relativ wenig Autos und sogut wie keine von dieses verdammten Motorradfahrern.



Altersmäßig waren wir deutlich unter dem Durchschnitt. Auch von der Konstitution sind hier einige mittelalterliche Männer aufgefallen die deutlich mehr Kilos den Berg raufschleppen als wir trotz Satteltaschen und Rucksack. Keine Ahnung wie die das machen.











Der Berg hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Die ersten paar Meter runter hab ich mich recht konzentrieren müssen dass mir die Böen den Lenker nicht verreissen.

Dieser erste echte Berg wäre nicht so schlimm gewesen, uns ist es allen relativ gut gegangen, und dann habe ich eine Glanzleistung hingelegt. 30 Kilometer nach der Mittagspause in Sault, nach einer langen Abfahrt hab ich bemerkt dass meine Jacke fehlt. Die liegt noch in Sault beim Supermarkt in der Sonne und trocknet. Ich hab mein Hirn kurz verflucht, die 100 Euro zuerst angeschrieben und hab dann aber doch umgedreht. Der Umweg hat mich drei Stunden gekostet, kurz vor Ankunft in Forcalquier habe ich dann auch noch einen Platten gehabt. Ein krönender Abschluss, ich war hin nach dem Tag.





