Tag 13: Mount Ventoux

Vor dem “Berg Windig” fürchten wir uns schon seit Tagen, die letzten Kilometer vor Carpentras hat man ihn auch schon gesehen.

Mt Ventoux wir grüßen dich

Den Anstieg sind wir relativ bald alle individuell gefahren. Es war eigentlich sehr angenehm nicht ständig rauf und runter zu fahren sondern kontinuierlich ein paar Stunden eine konstante Steigung zu treten, da kann man sich gut darauf einstellen. Es waren auch relativ wenig Autos und sogut wie keine von dieses verdammten Motorradfahrern.

Route verdeckt von Bene Spam

Altersmäßig waren wir deutlich unter dem Durchschnitt. Auch von der Konstitution sind hier einige mittelalterliche Männer aufgefallen die deutlich mehr Kilos den Berg raufschleppen als wir trotz Satteltaschen und Rucksack. Keine Ahnung wie die das machen.

Bei der Gruppe, Altersschnitt 60, war ich kurz dabei dann haben sie mich abgehängt. WARUM
Bergziege in ihrem natürlichen Habitat
Ganz oben nur mehr Steine
Italien
Österreich

Der Berg hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Die ersten paar Meter runter hab ich mich recht konzentrieren müssen dass mir die Böen den Lenker nicht verreissen.

Ein Kilo Paté in Sault, auf die Frage ob man das noch mal teilen könnte gab’s in der Feinkost nur ein knappes “NO!”

Dieser erste echte Berg wäre nicht so schlimm gewesen, uns ist es allen relativ gut gegangen, und dann habe ich eine Glanzleistung hingelegt. 30 Kilometer nach der Mittagspause in Sault, nach einer langen Abfahrt hab ich bemerkt dass meine Jacke fehlt. Die liegt noch in Sault beim Supermarkt in der Sonne und trocknet. Ich hab mein Hirn kurz verflucht, die 100 Euro zuerst angeschrieben und hab dann aber doch umgedreht. Der Umweg hat mich drei Stunden gekostet, kurz vor Ankunft in Forcalquier habe ich dann auch noch einen Platten gehabt. Ein krönender Abschluss, ich war hin nach dem Tag.

Forcalquier
Dummheit in der Hochprovence
Jacke ❤️
Marokkanerdiebe statt Heimatliebe!

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