Tag 3: Merano – Bruneck

Wir stehen jeden Tag unglaublich spät auf, 8 oder 9 Uhr, keine Ahnung wie der Thomas das aushält. Ich glaub ja er traut sich nichts sagen damit der Pedro nicht merkt was für ein sicker Frühaufsteher er ist aber eigentlich störts ihn. Wären Thomas und ich allein unterwegs würd ich sicher jeden Tag voll abräumen wenn ich um 8 aufstehe und dann eine Stunde in der Unterhose herumsitz und nur Blödsinn red’.

Thomas’ Stimmung wenn wir wieder einmal um acht aufstehen und nur trödeln

Der gestrige Abend ist das perfekte Beispiel dafür, dass Alkohol nur leere Kalorien sind. Wir sind alle mit einem Loch im Bauch aufgewacht, wenn ich nicht sofort was zum essen bekomme bleibt von mir überhaupt nix mehr über. Unser erster Frühstücksversuch war in einer Konditorei, zwar schön draußen in der Sonne einer italienischen Stadt, war aber nicht die Art von Hunger die man mit Schokocroissants und Topfenkolatschen wegbekommt.

Kornspitz mit Ketchup und Mayo, jeder zwei davon
und Cashews weils noch immer nicht reicht
Tschüß Merano

Fahrradtechnisch relativ unspektakulär, viel bergab dann ewig leicht bergauf. Kurz nach Bolzano war statt dem Radweg ein Zaun und Baustellen Taferl aber keine Anzeichen von Aktivität. Probiert hätten wirs. Der erste Bauarbeiter hat gemeint wir dürfen da nicht durch aber eigentlich is ihm wurscht. Der zweite Bauarbeiter ein paar hundert Meter weiter hat uns dann mit seinem Bagger verjagt.

Fratelli
Zumindest den Ersatzschlauch nicht umsonst mitgenommen
Lichtgeschwindigkeit
“Schatzi was, der Ironman ist abgesagt? Oje jetzt muss ich noch ein Jahr lang 100 Stunden in der Woche Fahrrad fahren.”
Irgendwann komm ich wieder und kauf’ dieses Haus
Ziel. Hotel Post, Bruneck
Ein doppelter Espresso, ganz klar noch Italien

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