Am Tag 2 war alles dabei. Angefangen mit krampfhaftem Protein loading am Corona Frühstück, alles appetitlich in Cellophan verpackt, vernichtende Anstiege, rote Ampeln am Berg, bergab im Wolkenbruch.

















Vom nächsten Anstieg hab ich kein einziges Foto bis auf die Schlange, aber auch die war tot glaub ich, genau wie wir. Also sitzen wir dann oben am Berg, kmiatlich bei Kaffee und getrockneten Mangos, von hier an nur mehr bergab. Thomas zerstört mir die Stimmung, meint es wird bald regnen. Er hat nicht gesagt, dass es hageln wird! Auf jeden Fall fällt uns der Himmel bergab massiv auf den Kopf. Wir bleiben kurz stehen, beschließen weiterzufahren, aber wenns schlimmer wird dann bleiben wir stehen. Es wird schlimmer. Keiner bleibt stehen, schon allein weil die Felgenbremsen im Regen bergab wirklich schlecht funktionieren. Am nächsten flachen Stück haben wir uns dann wieder eingefunden und sinnlos darauf gewartet, dass es aufhört. Naß. Kalt.


Es hat dann irgendwann gefühlt einen Tropfen pro Stunde weniger geregnet und wir sind komplett ausgekühlt weiter Richtung..

In Italien Regen aus, Straßen trocken, kein Wind, wunderschöne leere Wege, 60km/h bergab, herrlich!





Knapp an einer Szene wie man sie aus Radvideos in Polen kennt vorbei sind wir dann stundenlang bergab nach Merano. Die Stimmung war gut und ausgelassen.






Luca hat uns sein Apartment vermietet und einen Tisch in der Trattoria Irgendwas reserviert. Um 21 Uhr. Die Zeit bis dorthin haben wir uns damit vertrieben seine Wohnung mit Fahrrädern zu dekorieren und einen Aperitiv-Marathon hinzulegen.












