Tag 2: Davos – Merano

Am Tag 2 war alles dabei. Angefangen mit krampfhaftem Protein loading am Corona Frühstück, alles appetitlich in Cellophan verpackt, vernichtende Anstiege, rote Ampeln am Berg, bergab im Wolkenbruch.

Wakey, wakey..
.. hands off the snakey
Wer jetzt glaubt ich ess nur Scheiß sollte wissen dass ohne Thomas’ Proviant mindestens eine Haribo-Fabrik zusperren kann
Noch alles gut
Nix gut
Rauf
Rauf
Oben – Pass #1
Runter
Runter
Wie zuhause
Thomas
Pedro
Ich riskier dafür mein Leben für gute Fotos
“I know we’re still in this fucking Switzerland but right behind this mountain they have Pizzas like this big!”

Vom nächsten Anstieg hab ich kein einziges Foto bis auf die Schlange, aber auch die war tot glaub ich, genau wie wir. Also sitzen wir dann oben am Berg, kmiatlich bei Kaffee und getrockneten Mangos, von hier an nur mehr bergab. Thomas zerstört mir die Stimmung, meint es wird bald regnen. Er hat nicht gesagt, dass es hageln wird! Auf jeden Fall fällt uns der Himmel bergab massiv auf den Kopf. Wir bleiben kurz stehen, beschließen weiterzufahren, aber wenns schlimmer wird dann bleiben wir stehen. Es wird schlimmer. Keiner bleibt stehen, schon allein weil die Felgenbremsen im Regen bergab wirklich schlecht funktionieren. Am nächsten flachen Stück haben wir uns dann wieder eingefunden und sinnlos darauf gewartet, dass es aufhört. Naß. Kalt.

Gute Stimmung
Schlechte Stimmung

Es hat dann irgendwann gefühlt einen Tropfen pro Stunde weniger geregnet und wir sind komplett ausgekühlt weiter Richtung..

Bella Italia!!

In Italien Regen aus, Straßen trocken, kein Wind, wunderschöne leere Wege, 60km/h bergab, herrlich!

Spieglein Spieglein in der Hand..
.. wer is der nächste Radler in der Wand?
Ich.

Knapp an einer Szene wie man sie aus Radvideos in Polen kennt vorbei sind wir dann stundenlang bergab nach Merano. Die Stimmung war gut und ausgelassen.

Merano!

Luca hat uns sein Apartment vermietet und einen Tisch in der Trattoria Irgendwas reserviert. Um 21 Uhr. Die Zeit bis dorthin haben wir uns damit vertrieben seine Wohnung mit Fahrrädern zu dekorieren und einen Aperitiv-Marathon hinzulegen.

1
100
Und eine Runde Grappa aufs Haus
Alles Negronis. 13 Minuten noch bis zum Abendessen
Das links oben ist Thomas’ Essen und war extrem gut, wir hatten nur keine Ahnung was das sein soll. Er hat gemeint das ist sicher vegetarisch und eine Hundert Euro Wette dagegen von mir angenommen. Muss echt betrunken gewesen sein der gute, sowas tut er normalerweise nicht. Er hat verloren, war Rinderbacke oder sowas drin wenn ich die Kellnerin richtig verstanden hab
Und noch eine Runde Grappa aufs Haus. Entweder wir sind extrem leiwand oder es is sowas wie Mitleid mit ungepflegten Menschen
Zurück im Apartment haben wir dem Luca dann noch sein letztes Cornetto Erdbeer zamgfressn, danach hats gepasst und Koma

Leave a comment