Tag 1: Bregenz – Davos

Der Weg nach Davos war zweigeteilt, zuerst langes flaches Stück an Vaduz vorbei und durch Schweizer Weinfelder für circa 80km. Bin ja nicht der größte Fan von diesem Land muss ich sagen, #1 die Leute sind alle so stinkend reich, das macht mich eifersüchtig. #2 Die Sprache hört sich ganz schrecklich an mit ihren ewigen Verniedlichungsformen. Aber auch wenn man dort einfach niemanden anquatscht kommt man dem ständigen GRÜZI! nicht aus. Die Kombination aus Häusli, Hündli, Manndli, Schachteli in einem Land das all sein Geld mit Geld verdient (Banken), bis an die Zähne bewaffnet ist und in jedem Haus Gewehre bereit stehen falls Ihnen jemand die Osterhäsli wegnehmen will, das find ich sehr schräg!

.. aber schön. Rhein
Das Motiv gibt’s hier ganz oft – Ebike, alter Mensch, Kirche
The Vaduz
Vorne
Hinten
Ganz weit hinten
Undercover Zebra

Wie gesagt, die Schweiz ist seltsam. Aber sie haben Pferdetränken in jedem ihrer seltsamen Dörfer. Keine Ahnung wo das Wasser herkommt und ob das Corona-clean war, wir sind so umgekommen in dieser Hitze, am Ende hat einer oben den Kopf rein gehalten und unten der nächste gesoffen vor lauter Wüste.

Davos ist anscheinend in den Bergen und irgendwann hats geheißen das ist jetzt der letzte Anstieg und dann sind wir da. Ok vollgas. Gefühlte zwei verbrannte Pizza Salami und circa drei Orte die alle irgendwas mit Davos heißen (Davos-wehtut, Davos-drecksheiß-is und Davosd-nicht-mehr-kannst) waren wir dann endlich da.

Fahrrad müde. Fahrrad schlafen.
Fahrrad nicht müde. Fahrrad kaputt!
Neuer Schaltzug!!

Zu meiner Überraschung sind wir endlich einmal elitär abgestiegen: Im Hilton. Zu meiner Enttäuschung alle zusammen im selben Zimmer. Gute Nacht. Drei Typen, der eine schnarcht ständig, der andere furzt in einer Tour, und der Pedro vergisst das Licht abzudrehen weil er so beschäftigt damit ist sich die ganze Nacht Crashes der Tour de Pologne anzuschauen.

Davo idyllisch die Sonne untergeht
Davos wirklich gscheit stinkt
Größter anzunehmender Toilettenunfall

Leave a comment