Letzter Tag.
Gestern beim Abendessen hat uns noch eine besoffene Irin unterhalten. Wir betreten das Restaurant unseres Hostels. An der Bar sitzen circa fünf Frauen mittleren Alters, sicher schon 30. Die auffälligste der Partie schreit auf englisch herum, die anderen habe keine erkennbare aktive Rolle. Scheisse, angsoffene Amerikaner. Die Anführerin hat uns sofort als den nicht aufdringlichen Typ von Tourist erkannt und beim Gin&Tonic bestellen abgepasst. Super, der Thomas redet bei sowas nix, jetzt muss ich mir den Scheiss von der Wahnsinnigen anhören. Sie hat uns aber zum Glück nicht so wie ihren Freundinnen von gescheiterten Beziehungen erzählt. Turns out, sie ist Irin (mein Autocorrect macht die ganze Zeit “Urin” draus ^^) und ihre Freundinnen auch. Freundin #1 gehört der Laden hier und ihre Freundin #2 vermietet ihr Haus in Dublin und finanziert sich damit ein Leben in Jimena. Lustig, aber wirklich eine gute Trinkerin die gute, hat sich einfach partout unsere Namen nicht merken können. Eine Freundin hat ihr dann mit “G&T” eine Eselsbrücke für die Anfangsbuchstaben unserer Vornamen gebaut, das haben wir noch drei mal geübt und dann hat’s gut funktioniert. Hab ihr Unrecht getan, doch keine komplett bullshit Egozentrikerin.
OK wieder Fahrradfahren. Letzter echter Tag. Wir mussten über ein paar Hügel und übernachten dann in Chiclana, 10km von unserem Ziel. Das Haus können wir erst am Samstag beziehen. Diese paar Hügel am Weg nach Chiclana waren nicht cool. Sicher psychisch aber wir können einfach nicht mehr bergauf fahren. “Scheiss Berge, Donauradweg forever”. Die Sonne war eh immer da in den letzten 10 Tagen aber heute war’s anders heiss, Fahrradcomputer sagt Durchschnitt heute 30 Grad, maximum 40 Grad.

rot Berge, grün flach
Mittagspause in irgendeiner Stadt auf einem verdammten Berg
Level finische Sauna in der Hölle im Hochsommer
hmm Torte aus Olivenöl?
Unser Equipment ist am Ende
Verluste auch bei den Gegnern
Chicalanaaaa
