Tag 9 – El Chorro bis Jimena de la Frontera

Wieder ein ziemlich orger Tag, 2200 Höhenmeter auf 100 Kilometer. Wir pfeifen schon langsam ausm letzten Loch. Thomas hat ein Bepanthenresistentes Sitzproblem und ich hab seltsame Schmerzen in den Oberschenkeln auf den ersten Metern jeder Steigung. Auch am Biorhythmus ist irgendwas anders, bin heute von alleine um 7 Uhr aufgewacht und war nicht müde, Thomas komplett fertig neben mir. Sehr unüblich.

Pan con tomate y 3 liter olivenöl

Gut gestärkt und entschlackt sind wir heute sehr zeitig los. Anfangs neblig und kalt, zu Mittag ist dann der Himmel aufgerissen und es war plötzlich saumässig heiß. Thomas glühende Scheibenbremsen haben aber sicher auch einiges zur Erwärmung beigetragen. Wir haben trotzdem neue Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt: T: 60km/h, G: 75km/h.

Kalt
Bergab kalt

Jacke

Ronda – Brücke optimal drauf

Ganz klassisch spanisch – Spaghetti carbonara mit Trüffel

Warm
Sauheiß

Auch auf Rekordniveau sind unsere Spanischkünste. Ich war ja schon immer gut aber jetzt zieht der Thomas nach. Hat sich letztens souverän mit einem Polizisten unterhalten. Der Polizist so “… 5 Minuten… VALLE?”, Thomas “Valle.” Wir haben beide keine Ahnung um was es da gegangen ist. Ist aber schon ein paar Tage her und bis jetzt is nix schlimmes passiert.

Uns quatschen ständig Leute an die uns irgendwas erzählen wollen. Beim letzten Fanta Limón Stopp heute irgendwo in den Bergen hat uns ein Typ alles erzählt was er weiss. Eh total nett aber entspannt nicht wenn man wirklich versucht ehrlich darauf zu reagieren was die Leute so erzählen. Hab dann einmal nicht nur “si” geantwortet sondern gefragt was das genau ist was hier auf den Bäumen wächst und mit dem die Leute viel Geld verdienen. Ist es eine Frucht? Kann mans essen?.. Er hat dann nach 10 Minuten herumsuchen stolz ein Stück Baumrinde hergezeigt, Kork. 200 Kilo Kork pro Baum, 3 Euro pro Kilo. Na servas.

Irisches Hostel
Den starken bitte
Habts ihr noch andere?

Was is in der Flasche eigentlich drin?

“Schau Luis Angel Jesús Pepe Manzana Santa Cruz, dort hinten müssen diese Fahrradtouristen wieder voll bergauf!”

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