Wir sind anscheinend zu schnell unterwegs. Wenn wir so weiterfahren sind wir drei Tage zu früh in Roche. Trifft sich gut, schön langsam gehen wir eh ein. Gestern haben wir mit 2200m unseren Höhenmeterrekord aufgestellt, heute war jeder Kanaldeckel eine Hürde. Um langsamer zu sein und uns ein bisschen zu schonen fahren wir jetzt nur mehr 100km pro Tag und zick-zack statt direkt zum Ziel.
Wir fahren jetzt schon den hundertsten Tag am “via verde de aceite”, der ehemaligen Bahntrasse. Oliven, Traktor, Brücke, Tunnel, Brücke, Ruine links, Schafe im Weg, auf Thomas warten, mir schlaft das Gesicht ein.











Die Schlangensichtungen häufen sich! Die wissen, dass wir verwundet sind und schwächer werden.
Schlango muy mal
Schlango fatal (damit haben wir nichts zu tun)


Auf der Wundenfront tut sich auch was, wir haben Bepanthen in einer Apotheke in Jaén gefunden. Die Apothekerin hat uns wieder amal ausgelacht und wollte uns Vaseline geben, hat uns dann aber eh Bepantheno auch verkauft.
Heute schlafen wir in Lucena, ein weiteres Ass im Ärmel der spanischen Tourismusbranche 😂 Hier siehts teilweise schon aus wie in Arabien.





Wir haben heute auch zum ersten Mal unsere Trikots gewaschen. In meinem Waschbecken war danach schwarze Sauce, beim Thomas war’s braun. Weiss ich auch nicht wie man das interpretiert.

“he da is noch Platz in der Mitte, da kippen wir Pommes rein!!”
“bla bla Anis bla bla muy fuerte. Valle?” 57%

Das Öl war der Hammer!!


Surfbretti, bist das du?
