Tag 3 – Borriana bis Jalance

Heute haben wir die Küste verlassen und sind ins Landesinnere abgebogen.

Up early. Der Thomas hat sich diesmal durchgesetzt, wir sind also kurz nach dem Abendessen wieder aufgestanden, war circa MITTERNACHT. Von Borriana aus war viel Industrie, bisschen Meer, ein E-Biker und ein Fan, der Rest war Orangenplantage (what else?).

In Valencia bin ich vor einem Polizisten über eine rote Ampel gefahren, hat ihn nicht interessiert, hat freundlich zurückgewunken. Herrlich, so entspannt die Leute ❤️ Beim Italiener waren wir Mittagessen und haben dann die Küste Richtung Landesinnere verlassen.

Gefühlt war es eine komplett wahnsinnige Steigung nach der anderen, die Sonne war weg, es hat zu Regnen begonnen, dann war die Straße plötzlich aus (Erdrutsch, kein Scherz). Und danach hat’s so richtig zu Regnen begonnen.

So fertig wie heute war ich in meinem Leben noch nicht. Die Hotelauffahrt hab’ ich mein Rad glorreich hinaufgeschoben. Keine Ahnung wie der Thomas das macht, genug Essen und Trinken sagt er immer. Der Typ hat eine eigene Fahrradtasche nur für Gummizeug und Schokoriegel. Am ersten Tag hab’ ich mir mit saurem Zeugs den Magen verpickt und heute hab ich zwei Pickel im Gesicht. Ihm dürfte es helfen, er “hätte noch ein paar Stunden weiterfahren können”. WTF.

Ich muss auch sagen, dass heute zwar der schlimmste aber auch der schönste Tag meiner umfassenden Fahrrad Karriere war. Zwischen den Bergen sind wir größtenteils komplett alleine auf Serpentinen in wunderschöne Täler gerast. Ich habe ein paar Fotos gemacht aber die werden dem Ausblick nicht gerecht. Thomas’ GoPro Aufnahmen folgen.

Dos Aguas!

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